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Das Hauptmerkmal der Hypochondrie ist
die Angst eine schlimme Krankheit zu haben, obwohl
alle ärztlichen Untersuchungen ohne Befund waren.
Der Hypochonder sorgt sich den ganzen Tag
um seinen Gesundheitszustand. Angst vor Krebs
oder Aids sind typisch.
Auch wiederholte Arztbesuche können ihn nicht von
seiner Überzeugung abbringen, an einer schlimmen
Krankheit zu leiden.
Körperliche Beschwerden werden völlig überbewertet.
Untersuchungen und deren Ergebnise angezweifelt.
Oft leiden die Betroffenen (unbewusst) an der
Erinnerung an einen Krankheitsfall, eventuell mit
Todesfolge, und nicht selten an körperlichen
Missempfindungen, obwohl der Arzt keine
Krankheit diagnostizieren kann.
Die hypochondrische Störung ist meist Teil einer
Angststörung und tritt selten als alleinige Erkrankung
auf! Von seiner Umwelt oft belächelt, quält sich
der Hypochonder ständig mit den schlimmsten Gedanken.
Therapeutische Hilfe ist sinnvoll.
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